Modus Möbel

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Inez Franksen eröffnete Modus 1964 in der Wielandstraße 27/28 als Geschäft für zeitgenössisches Möbeldesign. Sie konnte namhafte Hersteller wie Cassina, Knoll International, DePadova, Vitra, Thonet und Zanotta als Partner gewinnen, so dass Modus recht bald zur ersten Adresse in Berlin avancierte.

Durch ihre Arbeit schloss Inez Franksen Freundschaften mit vielen Designern und lud immer wieder ihre Kunden und Freunde in die schönen Räume in der Wielandstraße zu Design-Ausstellungen ein, z.B. 1976 zu Alvar Aalto, 1980 zu Dieter Rams und 1983 zu Achille Castiglioni. Diese Tradition besteht bis heute. Damit konnte und kann Modus einen wichtigen Beitrag für das Verständnis von Design in Deutschland leisten.

Modus war zudem Vorreiter beim Entdecken neuer Designer und Hersteller. Mit großer Neugier hat Inez Franksen in den 1980er Jahren den Kontakt zu den Schweizer Kollektionen gesucht. Lehni, Thut, Tossa, Röthlisberger, Wogg, Zoom by Mobimex sind seit ihren Anfängen in Deutschland bei Modus vertreten.

Aber nicht nur die Produkte, auch der Adressatenkreis wurde breiter: während zu Beginn der Schwerpunkt von Modus auf dem Verkauf an Privatkunden lag, wurde in den Folgejahren der Objektbereich – die Möblierung von Büros und Hotels – ein wichtiger Aufgabenbereich. Viele der institutionellen Bauten und Firmenzentralen in Berlin wurden und werden von Modus ausgestattet.

Die Kontinuität der Adresse und des Konzepts ist einzigartig in Berlin: Keiner der Mitstreiter auf dem Markt kann von sich behaupten, an derselben Adresse mit derselben großen Auswahl von Kollektionen und derselben persönlichen Betreuung von Kunden über 50 Jahre zu bestehen.

www.modus-moebel.de