Rapp+Rapp

Duitsland, Deutschland, Germany, Berlin, Berlijn,  27.11.2015. Galerie Hempel, Lindenstrasse 35. 5. Konzept-Klausur WerkBundStadt Berlin.
Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Die Architektur von Rapp+Rapp lässt sich keinem Stil eindeutig zuordnen. Es gibt jedoch wiederkehrende Merkmale, die ihre Projekte auszeichnen: eine Vorliebe für solide, bodenständige Gebäude, die Verwendung charakteristischer, robuster Materialien sowie der Verzicht auf modische Elemente, die einen Entwurf schnell altmodisch erscheinen lassen. Die Entwürfe folgen der Auffassung eines architektonisch definierten Städtebaus: das Formen des urbanen Raumes durch die Modellierung der Objekte, die ihn begrenzen.

Rapp+Rapp hat sich in den vergangenen Jahren mit aufsehenerregenden Projekten im In- und Ausland einen Namen gemacht. Dabei führten der deutsche Ursprung des Büros und die Arbeit im niederländischen Kontext immer wieder zu überraschenden Lösungen. Um diese wertvolle Synergie – das Ergebnis der Interaktion zweier Kulturen – noch intensiver nutzen zu können, eröffnete Rapp+Rapp im September 2007 eine Niederlassung in Berlin.

Zudem wurde Christian Rapp im September 2007 von der TU Eindhoven zum Professor des Lehrstuhls Architectural Design and Urban Cultures berufen. Das Profil dieses Lehrstuhls entspricht im Wesentlichen den Schwerpunkten, auf die sich die Arbeit von Rapp+Rapp seit Jahren konzentriert: der Entwurf und der Bau großstädtischer Ensembles innerhalb sich rasch wandelnder sozialökonomischer Rahmenbedingungen. Seit 2013 bekleidet Christian Rapp den Lehrstuhl Rational Architecture.