Vitra

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1953, New York. In einem Schaufenster entdeckt der Schweizer Ladenbauunternehmer Willi Fehlbaum einen Stuhl von Charles und Ray Eames und beschliesst, Möbelhersteller zu werden. Vier Jahre später beginnen er und seine Frau Erika mit der Produktion von Möbeln der amerikanischen Designer Charles und Ray Eames und George Nelson. Die damals revolutionären Entwürfe der Eames gelten heute als Klassiker – und das Unternehmen Vitra als Pilgerstätte für Architektur- und Designliebhaber aus der ganzen Welt. Sie kommen auf den Vitra Campus in Weil am Rhein, um eine Architekturführung zu erleben, um im VitraHaus einzukaufen oder um das Vitra Design Museum mit seinen wechselnden Ausstellungen zu besuchen.

Bis heute haben zahlreiche Designer das Portfolio des Unternehmens erweitert, unter ihnen Verner Panton, Maarten Van Severen, Antonio Citterio, Alberto Meda, Jasper Morrison, Konstantin Grcic, Ronan und Erwan Bouroullec, Edward Barber und Jay Osgerby oder Hella Jongerius.

Das Interesse des Unternehmens geht jedoch weit über die Entwicklung und Produktion von Möbeln hinaus, hin zur Auseinandersetzung mit der Kultur von Design und Architektur. Vitra ist überzeugt, dass der Alltag viel Potenzial an Vergnügen, Inspiration und ästhetischer Befriedigung bereithält und dass Design dieses Potenzial erschliessen kann. Dafür beschäftigt sich die Firma mit zeitgenössischen Entwürfen und Raumkonzepten und pflegt gleichzeitig das Erbe seiner Klassiker in Re-Editionen, Ausstellungen und Publikationen.