Entwurf

Duitsland, Deutschland, Germany, Berlin, Berlijn, 28.11.2015. Galerie Hempel, Lindenstrasse 35. 5. Konzept-Klausur WerkBundStadt Berlin. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Im Gegensatz zu herkömmlichen Ideenwettbewerben wurde keine Juryentscheidung über einen erstplazierten Entwurf herbeigeführt. Vielmehr haben die beteiligten Architekten versucht, alle Vorteile ihrer Einzelplanungen in ihrem gemeinsamen Schlussentwurf zu bündeln. Eine derartige Kollektivarbeit prominenter Architekten, bei der niemand ausschließlich seine eigene Handschrift durchsetzen konnte, ist sehr ungewöhnlich.

Herausgekommen ist dabei weder eine stadtfremde Großstruktur mit ökonomisch optimierten Superblöcken noch eine vorstädtische Siedlung mit kleinmaßstäblichen Hauseinheiten. Charakteristisch für die WerkBundStadt ist eine ausgeglichene Struktur von vier Baublöcken, die um einen zentralen Platz organisiert ist und das Quartier mit öffentlichen Straßen und Wegen zugänglich macht. Aufgrund der hohen Umgebungsbauten sind auch vier kleinere Hochhäuser vorgesehen, die keine Solitäre sind, sondern aus den Blockecken herauswachsen. Alle Häuser werden direkt an Straßen und Wege angebunden und bilden sichtbare städtische Adressen. Insgesamt handelt es sich um dreißig verschiedene Häuser in vier Block-Gruppen. Sie werden von dreißig Architekten entworfen, die bei ihrer Gestaltung ein klares Regularium beachten müssen.

Skizze Städtebaulicher Entwurf